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Rummelsekerb 2015

Tour zur Rummelsekerb fast schon Tradition
Kontaktpflege mit den bayrischen Nachbarn

Zum fünften Mal radelten die Fahrrradfahrer aus Hardheim und Umgebung zur traditionellen Rummelsekerb nach Eichenbühl, wo sie vom Eichenbühler Bürgermeister Günter Winkler herzlich empfangen und begrüßt wurden.
33 Radler nahmen mit ihren Trekkingrädern, Mountainbikes und E-Bikes an der Tour Teil, die nach einem geselligen Festbesuch individuell fortgesetzt werden konnte.

Gesprächsthema war natürlich der Erftal-Mühlenradweg.
Während man von badischer Seite ein bisschen neidvoll auf den asphaltierten Radweg auf  bayrischer Seite blickte, war man doch auch froh, dass nun von badischer Seite die Durchgängigkeit geschafft wurde.

Auch wenn der Weg noch nicht offiziell eröffnet wurde und von badischer Seite noch das Teilstück von der Breitenau bis zur bayrischen Landesgrenze, sowie der Kurvenbereich bei der Abzweigung zur Einsiedlerklinge besser befestigt werden müssen, waren die Radler froh, dass der Weg noch vor den Ferien geöffnet wurde, obwohl er noch nicht endgültig fertiggestellt ist und an verschiedenen Stellen noch Ausbesserungen vorgenommen werden müssen.

Die noch vorhandenen Mängel wurden von den IG-Verantwortlichen der Gemeinde Hardheim mitgeteilt und  werden auch von dort noch beseitigt.

Die Radler konnten somit erstmals durchgehend von Hardheim bis Eichenbühl, abseits der Landesstraße, fahren und die Natur genießen. Besonders angenehm gestaltete sich bei den tropischen Temperaturen die Fahrt im schattigen Wald des Erftals. 

Die IG-Mühlenradler waren sich einerseits einig, dass ein durchgehender Asphaltbelag, wie in Bayern,  die wünschenswerte Lösung gewesen wäre. Dies sei jedoch aufgrund früherer Auskünfte des Regierungspräsidiums Karlsruhe, in Baden-Württemberg, in Landschafts- und Naturschutzgebieten, wie im vorliegenden Fall, nicht möglich gewesen.
Andererseits war man froh, dass nach den jahrzehntelangen Bemühungen endlich die durchgängige Befahrbarkeit, abseits der Landstraße, in das bayrische Nachbarland geschaffen ist.

Erfreulich war auch, dass der Gruppe der IG-Mühlenradweg schon einige Radfahrer auf der Strecke begegnet sind, was zeigt, dass der Weg angenommen wird, auch wenn noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind.
 
Insofern bleibt zu hoffen, dass die endgültige Fertigstellung nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt und der Idyllische Radweg im Erftal für  Radtouristen und Wanderer ein Naturerlebnis sein wird.

Die Gruppe war sich einig, es war wieder eine schöne Tour und die badisch-bayrischen Kontakte werden auch im kommenden Jahr weiter vertieft.

Bild 1 zeit die Radgruppe kurz vor der bayrischen Landesgrenze, auf dem Teilstück, das zwar als Waldweg befahrbar, jedoch noch nicht fertiggestellt ist und von der Gemeinde Hardheim noch gerichtet wird.